Die Geschichte der FWBO-Hamburg-Gruppe

 

In Deutschland haben die Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens (FWBO) bisher in Berlin, Hamburg, Essen, Düsseldorf, Frankfurt/Main und in Minden/Westfalen Sanghas entwickeln können. In Norddeutschland gibt es den FWBO seit 1995.

Damals trafen sich ein Dutzend Meditierer: Frauen und Männer aus Kiel, Bremen, Lüneburg, aus Geesthacht und Ahrensburg – und ein paar auch aus Hamburg. Was uns zusammenbrachte, war, dass wir sehr positive Erfahrungen mit Retreats der FWBO im Sauerland gemacht hatten (d.h. mehrtägige Meditationszeiten in großer Einsamkeit in Gruppen mit 10 bis 25 TeilnehmerInnen).

Wir gründeten also die FWBO - Hamburg und trafen uns von da jeden zweiten und vierten Sonntag bei einem/einer der Hamburger Gruppenmitglieder, um zu meditieren und gelegentlich Puja zu feiern.
Bald danach konnten wir diese Treffs in Privat-Wohnzimmern beenden: Die Buddhistische Gesellschaft Hamburg (BGH) nahm uns freundlich in ihrem geräumigen Haus in der Beisserstr. auf. Wir meditierten von da an bis 1998 regelmäßig in der BGH. Dort veranstalteten wir auch öffentliche dharmische Veranstaltungen (Vorträge, Wochenend-Workshops, Meditations- und Dharma-Tage). Dabei wurden wir nach Kräften von Ordens-Schwestern und -Brüdern aus Essen und Minden (in jüngster Zeit auch aus Berlin) unterstützt.

Nirmala

 

 

Dann trat eine wesentliche Verbesserung unserer Ausgangslage ein:  Dharmachari Nirmala (bis 1998 im Essener Sangha aktiv) hatte sich entschlossen, in Hamburg den Dharma zu lehren. Wir sind zutiefst dankbar dafür, dass Nirmala uns auf seine Weise half, sowohl individuell auf unserem spirituellen Pfad kräftig Fortschritte zu machen, als auch kollektiv den Weg von der „positiven Gruppe“ in Richtung Sangha einschlagen zu können.

 

 

 

 

Wir konnten uns mit ihm gemeinsam daran freuen, dass sich im Laufe der Zeit viele der Mitglieder der FWBO – Gruppe entschlossen, Mitras im Kontext der FWBO zu werden:  Insgesamt achtmal haben wir solche Mitra-Zeremonien gefeiert. Drei von uns fragten zusätzlich um Ordination. Im Juni 2007 wurde dann aus „Jörg“ Dharmachari Aryamaitri. 2006 ist Nirmala nach Essen zurückgekehrt.

Aryamaitri

In den 13 Jahren seit der Gründung der Gruppe hat sich viel verändert.
Neben Meditation, Studium und öffentlichen Veranstaltungen legen wir großen Wert darauf, dass spirituelle Freundschaften entstehen und sich vertiefen können.  Auf diese Weise soll spontan eine offene, warme und unterstützende Gruppen-Atmosphäre entstehen – und auf längere Sicht wird diese Atmosphäre den Nährboden abgeben können, dass ein immer lebendigerer, freundschaftlicherer Sangha heranwachsen kann.

Schon zu Nirmalas Zeiten hatten Norbert, Sybille und Aryamaitri (damals Jörg-Detlev) in Bergedorf Meditation in der Lola angeboten. Diese findet weiterhin jeden Dienstag von 20-22 Uhr statt, jetzt im Buddhistischen Treffpunkt Bergedorf.